Mit dem Zug nach Belarus, eine einzigartige Kulturreise in das Dorf Koshevichi bei Pinsk, in das vergessene Land zwischen Polen und Russland.
Geschichte, Kultur, Alltag und Gesellschaft eines faszinierenden Landes erfahren und erleben. Ein Mensch, der 1913 in Pinsk geboren wurde, musste bis heute 7-mal seine Staatsangehörigkeit wechseln.
Horizontlose Wiesen, dichte Wälder, kleine Dörfer, reiche Vergangenheit, ungewisse Zukunft, Stagnation und Veränderung.
Belarus entdecken
Eine unvergessliche Reise nach Belarus (Weissrussland)
Kultur, Geschichte, Lebensraum, Menschen und Gesellschaft
Belarus durch das Prisma des vordergründig Unbedeutenden entdecken.
Zweiwöchige Kultur- und Bildungsreise nach Belarus (Weissrussland).
Die nächste Reise findet in Zusammenarbeit mit Iras Cotis statt vom 18. Juli 2012 bis 01. August 2012. Als thematischer Schwerpunkt geht es bei dieser Reise um die Religionen in Belarus: Orthodoxie, Judentum, Islam, Katholizismus. Das ermöglicht ein Eintauchen in Kultur und Geschichte sowie eine Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Alltag dieses spannenden und unbekannten Landes mitten in Europa. Geografisch führt die Reise über drei Stationen vom Südwesten des Landes, vom Kolchosendorf Koshevichi und der nah gelegenen Provinzstadt Pinsk, über Witebsk (Geburtsstadt von Marc Shagall im Nordosten) in die Hauptstadt Minsk im Zentrum des Landes. Die Unterschiede zwischen Dorf und Stadt sind deutlich erlebbar. Auch geschichtlich sind die verschiedenen Regionen von Belarus ganz unterschiedliche Wege gegangen und haben dadurch ihre bis heute unverkennbare Prägung erhalten.
Das typische Kolchosendorf Koshevichi liegt in der Nähe der geschichtsträchtigen Provinzstadt Pinsk, im Süden von Belarus, mitten in der osteuropäischen Tiefebene und am Rande der grössten noch intakten Moorlandschaft Europas.
Hier im malerischen Koshevichi, wo wir in einem gemütlichen Dorfhaus wohnen werden, ist unser Zentrum und Ausgangspunkt: hier in den endlosen Wiesen und dichten Wäldern, hier in Moorlandschaften und an Flussufern, hier, wo ein Mensch, der 1913 geboren wurde, bis heute 7-mal seine Staatszugehörigkeit wechseln musste.
Koshevichi? Vordergründig ein ganz gewöhnliches belarussisches Kolchosen-Dorf mit einer Schule, einer Post, einer Medizinstation und einem Lebensmittelladen, in welchem manchmal auch Stiefel oder gar ein Fahrrad verkauft werden.
Pinsk? Vordergründig eine normale belarussische Provinzstadt mit vielen Pfützen nach dem Regen, einem kleinen Theater, einem Konzertsaal, einem Museum und einem grossen Markt mit Obst, Gemüse, Kleidern, Geschirr und vielem mehr.
Doch die wirklichen Schätze, dieser spannende Reichtum, kommen erst durch Graben und Suchen zum Vorschein.
Belarus er-leben, be-greifen, er-fahren, ent-decken
ökologisch und nachhaltig für die Menschen und den Lebensraum dort und nachhallend in unseren Erinnerungen, die wir mitnehmen dürfen.
Durch direkten Kontakt mit Menschen vor Ort, durch theoretische Fakten zu Geschichte, Kultur und Gesellschaft, durch Wandern in den weiten Wiesen und dichten Wäldern und durch das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel, tauchen wir in eine andere Kultur ein und sind damit ganz nahe am Geschehen. Wir werden staunen, fragen, erfahren und ein herzliches Stück Belarus in uns mit nach Hause bringen.
Infos und Anmeldung:
Nicole Mathys
E-Mail: info@belarusentdecken.ch
Telefon: 031 931 33 90 oder 076 521 70 73
Die nächste Reise findet vom 18. Juli 2012 bis 01. August 2012 statt.
